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Fedora Linux 40 jetzt mit GNOME 46 Desktop verfügbar


Fedora Workstation ist eine der beliebtesten Desktop-Linux-Distributionen und möglicherweise die beste Option, wenn Sie die GNOME-Desktop-Umgebung mögen. Fedora Workstation 40 ist jetzt mit einigen tollen Verbesserungen verfügbar.

Das Fedora-Projekt hat Fedora Workstation 40 veröffentlicht, eine neue Hauptversion, die für den Einsatz auf Heimcomputern gedacht ist – es gibt weitere Versionen für IoT-Geräte, Server und andere Geräte. Sie können es kostenlos von der Fedora-Website herunterladen. Es sind 64-Bit-x86-, 64-Bit-ARM- und PPC64-Installationsimages verfügbar.

Das wichtigste Upgrade in dieser Version ist eine aktualisierte GNOME-Desktopumgebung. GNOME 46, das im März veröffentlicht wurde, bietet viele Verbesserungen an der Dateien-App, dem Online-Kontensystem, den Einstellungen und Softwareanwendungen und vielem mehr. Das Update bringt außerdem einige Leistungs- und Zuverlässigkeitsverbesserungen mit sich, darunter eine geringere Speichernutzung bei der Suche, schnellere Terminal-Apps, schärfere Texte und Grafiken in vielen Anwendungen sowie experimentelle Unterstützung für Variable Refresh Rate (VRR). Fedora weicht nicht weit vom „Vanilla“-GNOME-Erlebnis ab, sodass alle großartigen Änderungen in GNOME 40 sofort in Fedora Workstation 40 verfügbar sind.

Es gibt einige spezifische Änderungen für Fedora, die den meisten Leuten jedoch wahrscheinlich nicht auffallen würden. Fedora Silverblue und andere „unveränderliche“ Distributionen wurden neu organisiert und werden nun gemeinsam als „Atomic“-Desktops bezeichnet. In Fedora 30 ist jetzt auch PyTorch in das Software-Repository integriert, was für alle hilfreich ist, die Projekte mit maschinellem Lernen erstellen.

Fedora Workstation 40 empfiehlt offiziell ein 40-GB-Solid-State-Laufwerk mit 4 GB RAM für die Installation, obwohl auch schlechtere Hardware normalerweise funktioniert (nur mit einem schlechteren Erlebnis). Mit dem Fedora 31-Update im Jahr 2019 wurde die Unterstützung für 32-Bit-Prozessoren eingestellt. Sie benötigen also einen 64-Bit-x86- oder ARM-PC, um die neuesten Versionen auszuführen. Die ARM-Version eignet sich besonders für die Verwendung in einer virtuellen Maschine auf einem Apple Silicon Mac. Das Asahi-Linux-Projekt arbeitet an einer Version von ARM Fedora, die nativ auf M1- und M2-Mac-Computern läuft, aber noch nicht auf Fedora 40 aktualisiert wurde.

Sie können Fedora Workstation von der Fedora-Website herunterladen. Das Installationsimage kann auf ein USB-Laufwerk geschrieben werden, um es in einem Live-Boot auszuprobieren.

Quelle: Fedora Magazine